Kurzantwort
Eine gute Nahversorgung erhöht die Alltagstauglichkeit einer Wohnlage und kann damit die Vermietbarkeit für viele Mietergruppen verbessern. Besonders attraktiv sind kurze Wege zu Supermärkten, Ärzten, Apotheken und weiteren wichtigen Dienstleistungen, wobei nicht jede Einrichtung unmittelbar vor der Haustür liegen muss. Eine FAQ-Antwort liefert allgemeine Informationen – sprechen Sie uns gerne an, damit bei Ihrer Entscheidung auch Ihre persönlichen Ziele und Voraussetzungen berücksichtigt werden.
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Das Umweltbundesamt beschreibt gut ausgestattete Quartiere mit Versorgungs-, Bildungs-, Kultur- und Erholungsangeboten als Grundlage einer „Stadt der kurzen Wege“, in der viele Alltagsziele zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar sind.
Ein Supermarkt, Discounter, Bäcker oder andere Einkaufsmöglichkeiten in gut erreichbarer Entfernung erleichtern den Alltag und können deshalb für viele potenzielle Mieter ein wesentliches Lagekriterium sein.
Eine gute medizinische Grundversorgung kann insbesondere für ältere Mieter oder Menschen ohne eigenes Auto die Attraktivität einer Wohnung deutlich erhöhen.
Familien achten beispielsweise zusätzlich auf Schulen und Kitas, während Singles oder ältere Menschen häufig andere Dienstleistungen und kurze Wege stärker gewichten.
Auch das Bundesbauministerium verfolgt bei der Quartiersentwicklung das Leitbild gemischt genutzter, lebenswerter Stadtviertel mit Wohnen, Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie, Grünflächen und weiteren Angeboten.
Restaurants, Lieferverkehr, Supermärkte oder andere Betriebe unmittelbar unter oder neben einer Wohnung können trotz guter Versorgung Lärm, Gerüche oder zusätzlichen Verkehr verursachen.
Mehrere leerstehende oder häufig wechselnde Ladenlokale sind anders zu bewerten als ein dauerhaft funktionierendes Nahversorgungszentrum mit regelmäßig genutzten Angeboten.
Geschäftsschließungen, neue Einkaufszentren oder geplante Quartiersentwicklungen können die heutige Versorgungssituation innerhalb weniger Jahre verändern.
Die beste Versorgung gleicht eine grundsätzlich schlechte Lage nicht automatisch aus, sondern sollte zusammen mit ÖPNV, Lärm, Arbeitsplätzen, Wohnumfeld und der konkreten Mieterzielgruppe bewertet werden.
Weiterführende seriöse Quellen:Umweltbundesamt – Kommunale Verkehrsplanung und Stadt der kurzen WegeUmweltbundesamt – Leitkonzept Stadt und Region der kurzen WegeBMWSB – Wachstum und nachhaltige Erneuerung
Eine Wohnung wird für viele Mieter attraktiver, wenn Lebensmittel, Apotheke, Ärzte und andere alltägliche Dinge ohne großen Aufwand erreichbar sind.
Uns interessiert weniger, ob ein berühmtes Einkaufszentrum zehn Kilometer entfernt liegt, sondern ob ein Mieter nach der Arbeit schnell noch Lebensmittel kaufen oder eine Apotheke erreichen kann.
Wenn Einkaufen, ÖPNV und wichtige Dienstleistungen bequem zu Fuß erreichbar sind, erweitert das aus unserer Sicht die mögliche Mieterzielgruppe.
Ein Supermarkt in fünf oder zehn Gehminuten Entfernung kann völlig ausreichend sein und gleichzeitig angenehmer sein als permanenter Liefer- und Kundenverkehr unmittelbar unter dem eigenen Schlafzimmer.
Ein lebendiges Quartier mit dauerhaft genutzten Geschäften bewerten wir anders als eine Straße mit vielen geschlossenen Ladenlokalen und ständig wechselnden Gewerbemietern.
Bei einer seniorengerechten Wohnung können Ärzte, Apotheke und kurze Wege deutlich wichtiger sein als bei einer Wohnung für junge Berufstätige mit hervorragender ÖPNV-Anbindung.
Sie ist für uns vielmehr einer dieser Faktoren, die gemeinsam dafür sorgen, dass eine Wohnung auch nach Jahren noch unkompliziert vermietbar bleibt.
Eine Kapitalanlage muss aus unserer Sicht nicht spektakulär sein – häufig ist eine Wohnung besonders attraktiv, wenn das tägliche Leben dort einfach funktioniert.
Eine FAQ-Antwort bietet Orientierung – welche Lösung zu Ihnen passt, lässt sich am besten in einem persönlichen Gespräch klären.
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Text zu lesen.
Bei weiteren Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
Lebenserfahrung:
Worte sind Worte,
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