Kurzantwort
Bei der Fassade sollten insbesondere Risse, Abplatzungen, Feuchtigkeitsspuren, Zustand von Balkonen sowie Alter und Aufbau einer vorhandenen Wärmedämmung betrachtet werden. Auffälligkeiten sind nicht automatisch ein Ausschlussgrund, mögliche Sanierungskosten sollten aber vor dem Kauf möglichst konkret eingeschätzt werden. Eine FAQ-Antwort ist ein guter Ausgangspunkt, doch im persönlichen Gespräch lässt sich Ihre Situation genauer einordnen.
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Nicht nur die repräsentative Straßenseite, sondern auch Rückseite, Innenhof, Giebel und schwer einsehbare Gebäudeteile können relevante Schäden aufweisen.
Kleine oberflächliche Putzrisse können vergleichsweise harmlos sein, während größere, wiederkehrende oder auffällig verlaufende Risse fachlich beurteilt werden sollten.
Verfärbungen, Algenbildung, abgeplatzter Putz oder dauerhaft feuchte Bereiche können auf Probleme mit Schlagregen, Anschlüssen oder der Gebäudehülle hinweisen.
Risse, Rostspuren, beschädigte Betonflächen oder undichte Balkonabdichtungen können auf einen größeren Sanierungsbedarf hindeuten.
Bei gedämmten Fassaden sollte bekannt sein, wann die Dämmung angebracht beziehungsweise die Fassade zuletzt grundlegend saniert wurde und ob bereits Reparaturen erforderlich waren.
Da die Außenfassade regelmäßig das Gemeinschaftseigentum betrifft, sollten Eigentümerversammlungsprotokolle, Beschlüsse und Rücklagenplanung auf geplante oder bereits diskutierte Fassadenmaßnahmen geprüft werden.
Weiterführende seriöse Quellen:§ 5 WEG – Gegenstand und Abgrenzung des SondereigentumsVerbraucherzentrale – Gebäude regelmäßig auf Schäden prüfenBauherren-Schutzbund – Kauf-Check für Bestandsimmobilien
Neue Farbe kann einen guten Zustand widerspiegeln, sie kann aber auch kleinere Probleme optisch überdecken.
Wann wurde die Fassade zuletzt saniert, was genau wurde gemacht und gab es zuvor Feuchtigkeits- oder Rissprobleme?
Wenn an mehreren Balkonen Beton abplatzt oder Bewehrungsstahl sichtbar wird, möchten wir vor dem Kauf wissen, ob bereits eine größere Maßnahme absehbar ist.
Selbst ein kleiner Miteigentumsanteil schützt nicht davor, dass eine umfangreiche Fassadensanierung für den einzelnen Eigentümer einen erheblichen Betrag bedeutet.
Eine anstehende Sanierung mit ausreichender Rücklage kann wesentlich entspannter sein als dieselbe Maßnahme in einer Gemeinschaft ohne finanzielle Reserven.
Wir möchten lediglich möglichst früh wissen, welcher technische und finanzielle Aufwand realistischerweise auf die Eigentümer zukommen könnte.
Eine FAQ-Antwort behandelt das Allgemeine – sprechen Sie uns gerne an, wenn es um die Besonderheiten Ihres Vorhabens geht.
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Text zu lesen.
Bei weiteren Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
Lebenserfahrung:
Worte sind Worte,
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