Kurzantwort
Beides kann sinnvoll sein: Eine renovierungsbedürftige Wohnung bietet häufig einen niedrigeren Einstiegspreis und Gestaltungsmöglichkeiten, während eine modernisierte Wohnung meist kalkulierbarer und schneller vermietbar ist. Entscheidend ist, ob Kaufpreis, tatsächlicher Renovierungsbedarf, Vermietbarkeit und finanzieller Aufwand insgesamt zusammenpassen. Eine FAQ-Antwort kann eine wichtige Frage klären – sprechen Sie uns gerne an, damit auch Ihre persönliche Situation in die Entscheidung einfließt.
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Eine renovierungsbedürftige Wohnung kann interessant sein, wenn der Kaufpreis den notwendigen Aufwand ausreichend berücksichtigt und sich durch gezielte Maßnahmen Vermietbarkeit oder erzielbare Miete verbessern lassen.
Die Verbraucherzentrale empfiehlt bei Bestandsimmobilien, Renovierungs- und Modernisierungskosten von Anfang an in die Finanzierung einzubeziehen und zusätzlich einen Spielraum für unvorhergesehene Arbeiten vorzusehen.
Sind Bad, Böden, Elektrik oder andere wichtige Bereiche bereits ordentlich modernisiert, reduziert sich häufig der unmittelbare Investitions- und Organisationsaufwand nach dem Kauf.
Auch eine perfekt renovierte Wohnung kann wirtschaftlich problematisch sein, wenn am Gemeinschaftseigentum größere Sanierungen bevorstehen; Käufer sollten deshalb Zustand, Rücklage und mögliche Sonderumlagen der WEG zusätzlich prüfen.
Ein hochwertig renoviertes Bad oder eine neue Küche kann attraktiv sein, wirtschaftlich entscheidend bleibt aber, ob der zusätzliche Kaufpreis durch höhere Vermietbarkeit oder Mieterträge gerechtfertigt wird.
Verglichen werden sollte deshalb nicht „alt gegen neu“, sondern der vollständige Kapitaleinsatz einschließlich Kaufpreis, Kaufnebenkosten, Renovierung und möglicher kurzfristiger Zusatzinvestitionen.
Weiterführende seriöse Quellen:Verbraucherzentrale – Immobilienfinanzierung und RenovierungskostenNotar.de – Kauf einer EigentumswohnungNotar.de – Kostenfallen beim Kauf einer Eigentumswohnung
Wenn wir eine Wohnung beispielsweise 20.000 Euro günstiger kaufen und mit 12.000 Euro sinnvoll modernisieren können, kann daraus ein sehr interessantes Gesamtpaket entstehen.
Unangenehm wird es, wenn aus angenommenen 10.000 Euro Renovierung während der Arbeiten plötzlich 25.000 Euro werden.
Dafür darf aus unserer Sicht durchaus ein gewisser Aufpreis entstehen, weil kein Handwerker organisiert werden muss und die Wohnung gegebenenfalls unmittelbar weitervermietet werden kann.
Eine sehr hochwertige Ausstattung bringt nicht automatisch eine entsprechend höhere Miete, wenn die Zielgruppe des Standorts dafür nicht ausreichend bezahlen möchte.
Böden, Malerarbeiten oder ein älteres Bad lassen sich häufig relativ gut kalkulieren, während unklare Feuchtigkeits-, Leitungs- oder Gebäudeschäden eine völlig andere Risikokategorie darstellen.
Entscheidend ist für uns, was die Wohnung nach allen notwendigen Arbeiten insgesamt kostet und welche nachhaltige Miete und Vermietbarkeit diesem Gesamtaufwand gegenüberstehen.
Eine FAQ-Antwort liefert Wissen – im persönlichen Gespräch können wir gemeinsam klären, was davon für Ihr Vorhaben wichtig ist.
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Text zu lesen.
Bei weiteren Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
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