Kurzantwort
Ein hoher Angebotspreis ist vor allem dann auffällig, wenn vergleichbare Immobilien deutlich günstiger angeboten oder verkauft werden und weder Lage, Zustand noch Mieteinnahmen den Aufschlag erklären. Der Angebotspreis sollte deshalb nie automatisch als Marktwert verstanden werden, sondern anhand mehrerer Vergleichs- und Ertragskennzahlen überprüft werden. Eine FAQ-Antwort liefert allgemeine Informationen – sprechen Sie uns gerne an, damit bei Ihrer Entscheidung auch Ihre persönlichen Ziele und Voraussetzungen berücksichtigt werden.
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Der Verkäufer kann zunächst grundsätzlich den Preis verlangen, den er für richtig hält; ob Käufer diesen Preis akzeptieren, entscheidet erst der Markt.
Ähnliche Wohnungen im selben Stadtteil, möglichst mit vergleichbarer Größe, Baujahr, Ausstattung und Mikrolage, liefern einen ersten Anhaltspunkt für das Preisniveau.
Inseratspreise zeigen lediglich Verkäuferwünsche, während Kaufpreissammlungen und Grundstücksmarktberichte der Gutachterausschüsse auf tatsächlich abgeschlossenen Transaktionen beruhen.
Bei Kapitalanlageimmobilien sollte zusätzlich geprüft werden, welche Brutto- beziehungsweise Nettomietrendite und welcher Kaufpreisfaktor aus der nachhaltig erzielbaren Miete entstehen.
Ein höherer Preis kann durch außergewöhnlich gute Lage, Zustand, Grundriss oder andere knappe Qualitätsmerkmale gerechtfertigt sein – ohne solche Vorteile wird ein deutlicher Aufschlag kritischer.
Steht eine Immobilie trotz normaler Nachfrage über längere Zeit unverändert zum Verkauf, kann dies darauf hindeuten, dass der Markt die Preisvorstellung nicht akzeptiert.
Weiterführende seriöse Quellen:Gutachterausschüsse in Deutschland – Immobilienmarktberichte und KaufpreisinformationenBundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung – Wohnungs- und Immobilienmarkt
Dass eine Wohnung für 300.000 Euro inseriert wird, bedeutet für uns zunächst nur, dass der Verkäufer 300.000 Euro haben möchte.
Vergleichbare Objekte, nachhaltige Miete, Zustand, notwendige Investitionen und die konkrete Mikrolage ergeben zusammen ein wesentlich besseres Bild.
Wenn vergleichbare Wohnungen beispielsweise um 250.000 Euro liegen, möchten wir sehr genau verstehen, warum dieses Objekt 300.000 Euro wert sein soll.
Professionelle Fotos, Home-Staging oder ein hochwertiges Exposé können die emotionale Wahrnehmung verbessern, verändern aber nicht automatisch den wirtschaftlichen Wert der Immobilie.
Manche Verkäufer kalkulieren von Anfang an einen Verhandlungsspielraum ein – deshalb interessiert uns stärker, wo ein realistischer Kaufpreis liegt, als wie hoch das erste Preisschild ist.
Wenn Angebotspreis und Wertvorstellung deutlich auseinanderliegen, verhandeln wir auf Basis unserer Kalkulation oder verzichten auf das Objekt.
Eine FAQ-Antwort liefert Wissen – im persönlichen Gespräch können wir gemeinsam klären, was davon für Ihr Vorhaben wichtig ist.
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Text zu lesen.
Bei weiteren Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
Lebenserfahrung:
Worte sind Worte,
Taten sind Taten
und Zahlen sind Zahlen.
Daher unsere Empfehlung:
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überzeugen Sie sich selbst
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