Kurzantwort
Typische Fehler sind eine fehlende Preisobergrenze, emotionale Entscheidungen, schlecht begründete Angebote und das Hochbieten gegen andere Interessenten. Ebenso gefährlich ist es, Finanzierung, Kaufnebenkosten oder absehbare Sanierungen auszublenden und ausschließlich auf den Angebotspreis zu schauen. Eine FAQ-Antwort liefert allgemeine Informationen – sprechen Sie uns gerne an, damit bei Ihrer Entscheidung auch Ihre persönlichen Ziele und Voraussetzungen berücksichtigt werden.
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Wer vor der Verhandlung nicht festlegt, bis zu welchem Gesamtpreis die Immobilie wirtschaftlich interessant bleibt, kann sich leicht schrittweise über die eigene Kalkulation hinausbewegen.
Dass eine Finanzierung möglich ist, bedeutet nicht automatisch, dass der Kaufpreis wirtschaftlich sinnvoll ist; auch Kaufnebenkosten, Renovierungen und finanzielle Reserven müssen berücksichtigt werden.
Ein nachvollziehbarer Gegenpreis auf Basis von Vergleichswerten, Mietertrag oder konkretem Sanierungsbedarf ist regelmäßig überzeugender als ein willkürlich gewählter Abschlag.
Wer bereits beschlossen hat, genau diese Wohnung unbedingt besitzen zu wollen, schwächt seine eigene Verhandlungsposition erheblich.
Das Angebot eines anderen Interessenten verändert weder die Mieteinnahmen noch den Zustand der Immobilie und sollte deshalb nicht automatisch die eigene Preisobergrenze erhöhen.
Ein Nachlass von beispielsweise 20.000 Euro ist kein Erfolg, wenn die Immobilie zuvor 40.000 Euro zu teuer angeboten wurde.
Weiterführende seriöse Quellen:Verbraucherzentrale – Häufige Fragen rund um Hauskauf und ImmobilienfinanzierungVerbraucherzentrale – Berechnen, was Sie sich leisten können
Wenn ein Kunde innerlich bereits entschieden hat: „Diese Wohnung will ich unbedingt“, wird es wesentlich schwieriger, bei einem schlechten Preis Nein zu sagen.
Kaufpreis, Finanzierung, Miete, nicht umlagefähige Kosten und absehbare Investitionen ergeben für uns eine wirtschaftliche Grenze, bevor über einzelne Tausender gesprochen wird.
Von 300.000 auf 275.000 Euro herunterzuverhandeln klingt hervorragend – wenn die Wohnung vernünftigerweise nur 250.000 Euro wert ist, bleibt sie trotzdem zu teuer.
Wir kritisieren lieber konkrete Zahlen oder Objektmerkmale, als dem Verkäufer zu erklären, seine Immobilie sei grundsätzlich schlecht.
Wenn Preis und Gesamtpaket bereits sehr gut passen, kann übermäßiges Nachverhandeln einen seriösen Abschluss unnötig gefährden.
Wer eine Kapitalanlage auch liegen lassen kann, verhandelt aus unserer Sicht fast immer rationaler als jemand, der unbedingt kaufen muss.
Eine FAQ-Antwort beantwortet eine konkrete Frage, doch häufig entstehen daraus weitere persönliche Überlegungen – melden Sie sich gerne.
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Text zu lesen.
Bei weiteren Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
Lebenserfahrung:
Worte sind Worte,
Taten sind Taten
und Zahlen sind Zahlen.
Daher unsere Empfehlung:
Seien Sie tatkräftig,
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