Kurzantwort
Fenster, Dach und Fassade beeinflussen maßgeblich, wie viel Wärme ein Gebäude verliert und wie hoch der Heizenergiebedarf ausfällt. Entscheidend ist jedoch das Zusammenspiel der Bauteile: Einzelne neue Fenster machen ein ansonsten energetisch schwaches Gebäude noch nicht automatisch effizient. Eine FAQ-Antwort ist ein guter Ausgangspunkt, doch im persönlichen Gespräch lässt sich Ihre Situation genauer einordnen.
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Gerade bei älteren ungedämmten Gebäuden kann über die Außenwände ein erheblicher Teil der Heizwärme verloren gehen, sodass eine Fassadendämmung den Energiebedarf deutlich reduzieren kann.
Über Dachflächen beziehungsweise eine unzureichend gedämmte oberste Geschossdecke können ebenfalls erhebliche Wärmeverluste entstehen, weshalb deren energetischer Zustand bei älteren Gebäuden geprüft werden sollte.
Ältere Fenster weisen häufig deutlich schlechtere Wärmedämmwerte auf als moderne Wärmeschutzverglasungen, wobei neben der Verglasung auch Rahmen und Einbauqualität entscheidend sind.
Der sogenannte Wärmedurchgangskoeffizient beschreibt, wie viel Wärme durch ein Bauteil verloren geht; je niedriger der U-Wert, desto besser ist grundsätzlich dessen Wärmedämmung.
Neue sehr dichte Fenster können beispielsweise ein verändertes Lüftungsverhalten erforderlich machen, weshalb energetische Maßnahmen am Gebäude möglichst als Gesamtsystem geplant werden sollten.
Werden bei einem bestehenden Gebäude relevante Flächen von Außenwänden, Fenstern oder Dachbauteilen erneuert oder ersetzt, schreibt das aktuelle Gebäudemodernisierungsgesetz grundsätzlich Höchstwerte für deren Wärmedurchgang vor; kleinere Änderungen bis zu 10 Prozent der jeweiligen Bauteilgruppe sind ausgenommen.
Für einen Käufer ist deshalb nicht nur interessant, wie energieeffizient die Bauteile heute sind, sondern auch, ob innerhalb der nächsten Jahre ohnehin Fassaden-, Dach- oder Fenstersanierungen anstehen.
Bei einer Eigentumswohnung sollte der mögliche eigene Kostenanteil einer energetischen Gebäudesanierung gemeinsam mit vorhandener Erhaltungsrücklage, Kaufpreis und erwartbarer langfristiger Energieeinsparung betrachtet werden.
Weiterführende seriöse Quellen:Verbraucherzentrale – Wärmedämmung von Dach und FassadeVerbraucherzentrale – Fenster energetisch sanieren oder austauschenGesetze im Internet – § 36 GModG zu Änderungen an bestehenden GebäudenGesetze im Internet – Anlage 7 GModG mit U-Wert-Anforderungen
Neue Fenster allein beeindrucken uns wenig, wenn gleichzeitig eine ungedämmte Fassade und ein energetisch schwaches Dach vorhanden sind.
Wir möchten wissen, wann Fenster, Fassade und Dach zuletzt grundlegend erneuert wurden und welche Maßnahmen seitdem tatsächlich durchgeführt wurden.
Wenn mehrere große Bauteile gleichzeitig sanierungsbedürftig werden, können innerhalb weniger Jahre erhebliche WEG-Kosten entstehen.
Niedrigere Heizkosten können die Wohnung für Mieter attraktiver machen und gleichzeitig das Risiko kurzfristig notwendiger energetischer Großmaßnahmen reduzieren.
Ein energetisch schwächeres Gebäude kann weiterhin interessant sein, wenn der Preis den zukünftigen Investitionsbedarf ausreichend berücksichtigt.
Wir möchten verstehen, welche konkreten Bauteile den heutigen Energieverbrauch verursachen und welche davon in den kommenden Jahren wahrscheinlich Geld kosten werden.
Eine FAQ-Antwort liefert Wissen – im persönlichen Gespräch können wir gemeinsam klären, was davon für Ihr Vorhaben wichtig ist.
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Text zu lesen.
Bei weiteren Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
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