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Deutsche Kapitalanlage-Immobilien

Was ist besser: in Aktien oder Immobilien investieren?

Kurzantwort

Aktien ermöglichen einen flexiblen, leicht handelbaren und breit gestreuten Vermögensaufbau, während Kapitalanlageimmobilien Mieteinnahmen, einen realen Nutzwert und den gezielten Einsatz von Fremdkapital bieten können. Im Allgemeinen muss man entscheiden sein Geld auf Aktien und Immobilien zu teilen. Bei uns können Sie ihr ganzes Kapital in beides gleichzeitig, d.h. quasi doppelt investieren. Bei Interesse fragen Sie nach einem Gespräch.

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Ausführliche Antwort

Was unterscheidet Aktien von Immobilien?

Mit einer Aktie beteiligt sich der Anleger an einem Unternehmen. Er kann von steigenden Unternehmenswerten und möglichen Dividenden profitieren. Dividenden sind jedoch nicht garantiert, sondern hängen unter anderem vom wirtschaftlichen Erfolg und der Entscheidung des Unternehmens ab. Grundlegende Informationen hierzu bietet die BaFin auf ihrer Informationsseite über Aktien.

Mit einer Kapitalanlageimmobilie wird dagegen ein konkreter Sachwert erworben, der vermietet werden kann. Der wirtschaftliche Erfolg entsteht aus den laufenden Mieteinnahmen, der Tilgung des Darlehens und einer möglichen Wertsteigerung.

Was spricht für Aktien?

Aktien können bereits mit kleinen Beträgen gekauft oder über einen Sparplan regelmäßig erworben werden. Das ermöglicht einen schrittweisen Vermögensaufbau, ohne dass zu Beginn ein hoher Geldbetrag benötigt wird.

Weitere mögliche Vorteile sind:

  • schnelle Kauf- und Verkaufsmöglichkeit

  • geringe laufende Verwaltung

  • Einstieg mit kleinen Beträgen

  • weltweite Verteilung des Kapitals

  • Beteiligung an unterschiedlichen Branchen

  • mögliche Dividendenzahlungen

  • flexible Erhöhung oder Verringerung der Sparrate

Aktien eignen sich daher besonders für Anleger, die flexibel bleiben und ihr Kapital auf viele Unternehmen verteilen möchten.

Welche Risiken haben Aktien?

Aktienkurse können erheblich schwanken. Ursachen können beispielsweise sein:

  • eine schwache Unternehmensentwicklung

  • wirtschaftliche Krisen

  • steigende Zinsen

  • politische Konflikte

  • technologische Veränderungen

  • neue Wettbewerber

  • Veränderungen von Wechselkursen

  • eine allgemein negative Börsenstimmung

  • schnellere Verfügbarkeit

Bei einzelnen Unternehmen besteht bis hin zur Insolvenz ein vollständiges Verlustrisiko. Durch eine breite Streuung lässt sich dieses Einzelunternehmensrisiko reduzieren, aber nicht vollständig beseitigen.

Ein weiteres Risiko entsteht durch das Verhalten des Anlegers. Wer während eines Börsenrückgangs aus Angst verkauft, macht einen vorübergehenden Kursverlust möglicherweise dauerhaft.

Was spricht für Immobilien?

Eine vermietete Immobilie kann laufende Einnahmen erwirtschaften und gleichzeitig langfristig entschuldet werden. Nach vollständiger Tilgung verbleibt im Idealfall ein schuldenfreier und weiterhin vermietbarer Sachwert.

Mögliche Vorteile sind:

  • regelmäßige Mieteinnahmen

  • langfristiger Vermögensaufbau durch Tilgung

  • Finanzierung mit Fremdkapital

  • Beteiligung des Mieters an den Finanzierungskosten

  • steuerliche Berücksichtigung bestimmter Aufwendungen

  • möglicher Schutz vor Geldentwertung

  • zusätzliche Einnahmen im Ruhestand

  • realer und dauerhaft nutzbarer Wohnraum

Eine Immobilie muss allerdings sorgfältig ausgewählt werden. Lage, Kaufpreis, Gebäudezustand, Vermietbarkeit und Finanzierung beeinflussen den wirtschaftlichen Erfolg erheblich.

Der besondere Unterschied: Fremdkapital

Der größte Unterschied zwischen beiden Anlageformen liegt häufig in der Finanzierung.

Wer 50.000 Euro in Aktien investiert, baut damit zunächst ein Aktienvermögen von 50.000 Euro auf. Eine langfristige Finanzierung weiterer Aktienkäufe durch eine Bank ist für private Anleger normalerweise nicht in vergleichbarer Weise möglich oder wäre mit erheblichen Risiken verbunden.

Bei einer Immobilie können 50.000 Euro Eigenkapital dagegen unter passenden Voraussetzungen zum Erwerb eines wesentlich größeren Sachwertes eingesetzt werden. Die Bank finanziert einen erheblichen Teil des Kaufpreises, während die Mieteinnahmen zur Bedienung des Darlehens beitragen.

Dieser Fremdkapitalhebel kann den Vermögensaufbau beschleunigen. Er erhöht jedoch auch die Verpflichtungen und Risiken, weil Zins, Tilgung und laufende Kosten unabhängig von möglichen Mietausfällen gezahlt werden müssen.

Aus unserer Beraterpraxis

Die meisten Menschen gehen davon aus, dass sie ihr vorhandenes Kapital oder ihre monatliche Sparrate aufteilen müssen: Ein Teil wird in Aktien und der andere Teil in eine Immobilie investiert.

Wir verfügen jedoch über eine andere Gestaltungsmöglichkeit, bei der Sie ein und dasselbe Kapital gleichzeitig in beide Anlageformen und damit gewissermaßen doppelt investieren können. Dadurch können Sie zwei Rendite- und Wachstumstreiber gleichzeitig wirken lassen, ohne sich zwischen Aktien und Immobilien entscheiden zu müssen.

Wenn Sie diese Möglichkeit näher kennenlernen möchten, suchen Sie gerne das Gespräch mit uns. Wir erklären Ihnen das Modell sowie seine Chancen und Risiken gern in Ruhe.

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