Kurzantwort
Eine niedrige marktaktive Leerstandsquote und eine stabile Wohnungsnachfrage sind wichtige Hinweise darauf, dass sich eine Kapitalanlagewohnung voraussichtlich gut vermieten lässt. Entscheidend ist jedoch nicht nur der Durchschnitt einer ganzen Stadt, sondern insbesondere die Nachfrage nach der konkreten Wohnungsgröße und Lage. Eine FAQ-Antwort kann eine wichtige Frage klären – sprechen Sie uns gerne an, damit auch Ihre persönliche Situation in die Entscheidung einfließt.
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Ein geringer marktaktiver Leerstand deutet darauf hin, dass nur wenige Wohnungen kurzfristig für neue Mieter verfügbar sind und Angebot und Nachfrage entsprechend angespannt sein können.
Besteht dagegen dauerhaft ein großes Wohnungsangebot bei schwacher Nachfrage, können längere Vermietungszeiten, Mietausfälle und geringerer Spielraum bei der Miethöhe entstehen.
Der Zensus definiert die marktaktive Leerstandsquote bei Geschosswohnungen als den Anteil leerstehender Wohnungen, die innerhalb von drei Monaten wieder verfügbar sind, und unterscheidet sie damit vom gesamten Leerstand.
Für Deutschland insgesamt ermittelte der Zensus 2022 bei Geschosswohnungen eine marktaktive Leerstandsquote von 2,3 Prozent, die Datenbank ermöglicht jedoch Auswertungen bis auf Gemeinde- und teilweise Bezirksebene.
Eine Stadt kann insgesamt wenig Leerstand haben, während beispielsweise große Wohnungen in einer bestimmten Randlage deutlich schwerer vermietbar sind als kleine Wohnungen in zentraler Lage.
Sinnvoll ist deshalb ein Blick auf Stadt, Stadtteil, unmittelbares Umfeld sowie – soweit Daten verfügbar sind – Wohnungsgröße, Baujahr und Gebäudetyp; entsprechende Differenzierungen stellt auch die Zensusdatenbank bereit.
Viele vergleichbare Mietangebote, lange Inseratslaufzeiten oder wiederholt reduzierte Angebotsmieten können ein zusätzliches Indiz dafür sein, dass die Nachfrage in einem Teilmarkt begrenzt ist.
Werden gleichzeitig sehr viele neue Wohnungen gebaut, sollte geprüft werden, ob die zukünftige Nachfrage ausreicht, um dieses zusätzliche Angebot aufzunehmen.
Wohnungen können beispielsweise wegen Renovierungen, Eigentümerwechseln oder geplanter Eigennutzung vorübergehend leer stehen, weshalb die Ursachen des Leerstands ebenso wichtig sind wie die reine Quote.
Leerstand sollte deshalb gemeinsam mit Bevölkerungsentwicklung, Haushaltszahlen, Arbeitsmarkt, Mietniveau, Neubautätigkeit und konkreter Mikrolage beurteilt werden.
Weiterführende seriöse Quellen:Zensus 2022 – Marktaktive Leerstandsquote bei GeschosswohnungenStatistisches Bundesamt – Zensus 2022 Regionaltabellen
Eine schöne Bevölkerungsprognose oder ein wachsender Arbeitsmarkt helfen wenig, wenn vergleichbare Wohnungen vor Ort trotzdem monatelang keinen Mieter finden.
Uns interessiert nicht nur, ob eine Stadt insgesamt wenig Leerstand hat, sondern ob genau diese Art Wohnung in genau dieser Lage regelmäßig nachgefragt wird.
Wenn wir bei vergleichbaren Wohnungen ständig dieselben Angebote über Wochen oder Monate sehen, würden wir genauer prüfen, ob Preis, Wohnungsgröße oder Mikrolage möglicherweise schwer vermietbar sind.
Bei mehreren geeigneten Mietinteressenten lässt sich ein Mieter normalerweise leichter auswählen, und das Risiko längerer Leerstandsphasen sinkt.
Offizielle Leerstandsdaten können einige Jahre alt sein und bilden lokale Veränderungen nicht immer sofort ab, weshalb wir sie mit aktueller Marktbeobachtung kombinieren würden.
Wenn in unmittelbarer Umgebung mehrere hundert vergleichbare Neubauwohnungen entstehen, kann eine heute sehr angespannte Vermietungssituation einige Jahre später anders aussehen.
Eine Wohnung, die für Singles, Berufseinsteiger, Studierende oder ältere Einzelpersonen gleichermaßen interessant sein kann, gefällt uns häufig besser als ein Objekt mit nur einer sehr engen potenziellen Mietergruppe.
Für eine langfristige Kapitalanlage ist aus unserer Sicht ein Standort besonders attraktiv, an dem gute Mieter bei einer marktgerechten Wohnung eher die Wohnung suchen als der Vermieter den Mieter.
Eine FAQ-Antwort ersetzt nicht das persönliche Gespräch – dort lassen sich Details, Prioritäten und Alternativen besser abwägen.
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Text zu lesen.
Bei weiteren Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
Lebenserfahrung:
Worte sind Worte,
Taten sind Taten
und Zahlen sind Zahlen.
Daher unsere Empfehlung:
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