Kurzantwort
Besonders kritisch sollten Sie prüfen, ob mit der tatsächlichen aktuellen Kaltmiete oder bereits mit einer höheren möglichen Zukunftsmiete gerechnet wird und welche Kosten bei der Renditeberechnung berücksichtigt wurden. Eine attraktive Prozentzahl im Exposé ist nur dann aussagekräftig, wenn Berechnungsgrundlage und Annahmen nachvollziehbar sind. Eine FAQ-Antwort liefert allgemeine Informationen – sprechen Sie uns gerne an, damit bei Ihrer Entscheidung auch Ihre persönlichen Ziele und Voraussetzungen berücksichtigt werden.
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Bei einer vermieteten Wohnung sollte klar erkennbar sein, welche Kaltmiete der Mieter aktuell tatsächlich schuldet und welche höhere Miete lediglich als zukünftig erzielbar dargestellt wird.
Miethöhe, Mietbeginn, Staffeln, Indexvereinbarungen und sonstige mietrelevante Regelungen sollten anhand des bestehenden Mietvertrags überprüft werden.
Die im Exposé genannte Jahresnettokaltmiete sollte sich aus den tatsächlichen monatlichen Mietzahlungen nachvollziehbar ergeben.
Eine Bruttomietrendite berücksichtigt wesentlich weniger Kosten als eine detailliertere Wirtschaftlichkeitsrechnung und sollte deshalb nicht mit dem tatsächlich verbleibenden Ertrag verwechselt werden.
Wird die Rendite ausschließlich aus Jahreskaltmiete und Kaufpreis berechnet, bleiben beispielsweise Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und gegebenenfalls Maklerkosten zunächst außen vor.
Nicht umlagefähige Hausgeldbestandteile, Verwaltung, Instandhaltung und mögliche weitere Eigentümerkosten können die tatsächliche Wirtschaftlichkeit spürbar verändern.
Mögliche Mietsteigerungen oder Wertentwicklungen sollten nicht so dargestellt werden, als wären sie bereits heute gesicherte Erträge.
Weiterführende seriöse Quellen:Verbraucherzentrale – Immobilienfinanzierung und laufende Kosten§ 558 BGB – Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete§ 557a BGB – Staffelmiete§ 557b BGB – Indexmiete
Wenn im Exposé beispielsweise „4,5 % Rendite“ steht, interessiert uns zuerst, welche Zahlen überhaupt in diese 4,5 % eingeflossen sind.
Eine Wohnung ist für uns nicht heute wirtschaftlich besser, nur weil im Exposé steht, dass die Miete irgendwann deutlich erhöht werden könnte.
Wir möchten sie im Mietvertrag und möglichst auch in den tatsächlichen Zahlungen wiederfinden.
Für eine Kaufentscheidung reichen sie uns aber nicht, weil wesentliche Eigentümerkosten darin noch nicht berücksichtigt sind.
Ein höher angesetzter zukünftiger Mietwert, nicht berücksichtigte Erwerbsnebenkosten oder ausgeblendete Eigentümerkosten können eine Immobilie auf dem Papier wesentlich attraktiver erscheinen lassen.
Wir übernehmen nicht die Rendite des Verkäufers, sondern berechnen aus Kaufpreis, tatsächlicher Miete, Finanzierung und realistischen Kosten, was die Immobilie für unseren Kunden wirklich bedeutet.
Eine FAQ-Antwort liefert Wissen – im persönlichen Gespräch können wir gemeinsam klären, was davon für Ihr Vorhaben wichtig ist.
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Text zu lesen.
Bei weiteren Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
Lebenserfahrung:
Worte sind Worte,
Taten sind Taten
und Zahlen sind Zahlen.
Daher unsere Empfehlung:
Seien Sie tatkräftig,
überzeugen Sie sich selbst
und buchen Sie einen Termin!