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Deutsche Kapitalanlage-Immobilien

Wie erkenne ich, ob Fotos in einem Immobilienexposé einen falschen Eindruck von der Wohnung vermitteln?

Kurzantwort

Exposé-Fotos können Räume durch Weitwinkelobjektive, günstige Perspektiven, starke Helligkeit oder eine gezielte Bildauswahl größer und attraktiver erscheinen lassen, als sie tatsächlich wirken. Deshalb sollten Fotos immer mit Grundriss, Flächenangaben und einer persönlichen Besichtigung abgeglichen werden. Eine FAQ-Antwort liefert allgemeine Informationen – sprechen Sie uns gerne an, damit bei Ihrer Entscheidung auch Ihre persönlichen Ziele und Voraussetzungen berücksichtigt werden.

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Ausführliche Antwort

Weitwinkel verändert das Raumgefühl

Sehr weitwinklige Aufnahmen können kleine Räume optisch deutlich größer und tiefer erscheinen lassen.

Perspektive beeinflusst die Wahrnehmung

Fotos aus Zimmerecken oder von sehr niedrigen beziehungsweise hohen Kamerapositionen können Raumproportionen günstiger wirken lassen.

Helligkeit lässt sich stark optimieren

Belichtung und Bildbearbeitung können dunkle Räume wesentlich heller erscheinen lassen, ohne dass dies den tatsächlichen Tageslichtverhältnissen entspricht.

Nicht gezeigte Bereiche beachten

Fehlen beispielsweise Ausblicke, Badezimmer, Keller, Hausflur oder bestimmte Gebäudeseiten vollständig, sollte geklärt werden, warum diese nicht dargestellt wurden.

Möblierung kann Größenverhältnisse täuschen

Sehr kleine Möbel, Home-Staging oder digital bearbeitete beziehungsweise virtuell eingerichtete Räume können die tatsächliche Nutzbarkeit schwerer einschätzbar machen.

Grundriss als Kontrollinstrument nutzen

Raummaße und Grundriss helfen dabei, die auf Fotos wahrgenommene Größe mit den tatsächlichen Dimensionen abzugleichen.

Besichtigung bleibt entscheidend

Licht, Geräusche, Aussicht, Gerüche und tatsächliche Raumwirkung lassen sich aus Fotos nur sehr eingeschränkt beurteilen.

Weiterführende seriöse Quellen:Verbraucherzentrale – Informationen rund um den ImmobilienkaufNotar.de – Kauf einer Eigentumswohnung

Aus unserer Beraterpraxis

Gute Immobilienfotos dürfen gut aussehen

Wir erwarten selbstverständlich, dass ein Verkäufer seine Wohnung möglichst attraktiv präsentiert.

Trotzdem rechnen wir mit optischer Optimierung

Wenn ein kleines Zimmer auf dem Foto riesig erscheint, schauen wir zuerst auf Grundriss und tatsächliche Maße.

Besonders wichtig ist uns der Blick aus den Fenstern

Wenn im gesamten Exposé kein einziges Foto der Aussicht vorhanden ist, möchten wir bei der Besichtigung genau dort hinschauen.

Sehr helle Fotos machen uns bei Nord- oder Innenhoflagen neugierig

Dann prüfen wir selbst, wie viel natürliches Licht tatsächlich in die Räume gelangt.

Auch fehlende Bilder sind Informationen

Wenn Keller, Bad oder Gemeinschaftsbereiche konsequent ausgespart werden, würden wir diese Bereiche besonders bewusst besichtigen.

Fotos sind für uns deshalb Vorauswahl und keine Prüfung

Eine schöne Bilderstrecke kann unser Interesse wecken – kaufen würden wir eine Immobilie aber niemals aufgrund ihrer fotografischen Wirkung.

Eine FAQ-Antwort liefert Wissen – im persönlichen Gespräch können wir gemeinsam klären, was davon für Ihr Vorhaben wichtig ist.

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