Kurzantwort
Die Cash-on-Cash-Rendite zeigt, wie viel jährlicher Vorsteuer-Cashflow eine Immobilie im Verhältnis zum tatsächlich eingesetzten eigenen Kapital erwirtschaftet. Sie ist besonders bei fremdfinanzierten Immobilien interessant, weil sie Finanzierung und Kapitaldienst berücksichtigt. Eine FAQ-Antwort ist ein guter Ausgangspunkt, doch im persönlichen Gespräch lässt sich Ihre Situation genauer einordnen.
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Cash-on-Cash-Rendite = jährlicher Vorsteuer-Cashflow ÷ tatsächlich eingesetztes eigenes Kapital × 100
Als eingesetztes Kapital zählen typischerweise beispielsweise:
eingesetztes EK für den Kauf
aus eigenen Mitteln bezahlte Kaufnebenkosten
gegebenenfalls unmittelbar selbst finanzierte Renovierungen oder Investitionen
Tatsächlich eingesetztes eigenes Kapital:
Jährlicher Cashflow nach laufenden Eigentümerkosten sowie Zins und Tilgung:
Damit:
Die Cash-on-Cash-Rendite beträgt 5 % pro Jahr.
Vereinfacht ausgedrückt erwirtschaftet jeder selbst eingesetzte Euro in diesem Jahr 5 Cent laufenden Vorsteuer-Cashflow.
Anders als reine Objektkennzahlen berücksichtigt die Cash-on-Cash-Rendite den Kapitaldienst. Dadurch können zwei Käufer derselben Immobilie aufgrund unterschiedlicher Finanzierung und unterschiedlichem Eigenkapitaleinsatz völlig verschiedene Cash-on-Cash-Renditen erzielen.
Nicht unmittelbar berücksichtigt werden insbesondere:
Immobilienwertsteigerungen
zukünftiger Verkaufserlös
Vermögenszuwachs durch Darlehenstilgung
steuerliche Effekte
Die Cash-on-Cash-Rendite betrachtet bewusst vor allem den laufenden liquiden Ertrag.
Die Cash-on-Cash-Rendite ist eine engere Kennzahl. Eine umfassendere Eigenkapitalrendite kann – abhängig von der verwendeten Definition – weitere wirtschaftliche Erträge wie Tilgungseffekte oder Wertveränderungen berücksichtigen.
Weniger eingesetztes Eigenkapital kann den Prozentwert erhöhen. Gleichzeitig steigt bei stärkerer Fremdfinanzierung regelmäßig das Finanzierungs-, Zins- und Liquiditätsrisiko.
Sie beantwortet eine sehr einfache Anlegerfrage:
Immobilie A:
Bei nur 40.000 Euro eingesetztem Kapital und demselben Cashflow wären es rechnerisch bereits:
Aber genau hier muss aufgepasst werden: Weniger Eigenkapital bedeutet normalerweise mehr Fremdkapital und damit auch mehr Risiko.
Wer beispielsweise 50.000 Euro eigenes Kapital eingesetzt hat und jährlich 2.000 Euro zuschießen muss, erhält:
Das heißt nicht automatisch, dass das gesamte Investment eine Rendite von minus 4 % besitzt. Tilgung, mögliche Wertentwicklung und steuerliche Effekte werden von dieser Kennzahl nicht vollständig erfasst.
Wir würden Cash-on-Cash-Rendite zusammen mit Cashflow, Eigenkapitalrendite, IRR, Restschuld und Finanzierungsrisiko betrachten.
Gerade bei fremdfinanzierten Kapitalanlageimmobilien halten wir die Cash-on-Cash-Rendite für eine ausgesprochen anschauliche Kennzahl. Sie zeigt sehr schnell, ob das eingesetzte Eigenkapital tatsächlich laufenden Cashflow erzeugt oder ob der Anleger trotz Eigenkapitaleinsatz zusätzlich Geld zuführen muss.
Eine FAQ-Antwort beantwortet eine konkrete Frage, doch häufig entstehen daraus weitere persönliche Überlegungen – melden Sie sich gerne.
Corporate Finance Institute – Cash-on-Cash Return: Definition und Berechnung
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Text zu lesen.
Bei weiteren Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
Lebenserfahrung:
Worte sind Worte,
Taten sind Taten
und Zahlen sind Zahlen.
Daher unsere Empfehlung:
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