Kurzantwort
Der Eigenkapitaleinsatz pro Quadratmeter zeigt, wie viel eigenes Kapital rechnerisch auf jeden Quadratmeter Wohnfläche entfällt. Die einfache Formel lautet: eingesetztes Eigenkapital ÷ Wohnfläche = Eigenkapitaleinsatz pro m². Eine FAQ-Antwort ist ein guter Ausgangspunkt, doch im persönlichen Gespräch lässt sich Ihre Situation genauer einordnen.
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Die Formel lautet: eingesetztes Eigenkapital ÷ Wohnfläche = Eigenkapitaleinsatz pro Quadratmeter.
Wer bei einer 60-m²-Wohnung 60.000 Euro Eigenkapital einsetzt, investiert rechnerisch 1.000 Euro Eigenkapital pro m².
Wer bei derselben Wohnung 90.000 Euro Eigenkapital einsetzt, erhöht den Wert auf 1.500 Euro pro m².
Mehr eingesetztes Eigenkapital reduziert grundsätzlich den benötigten Darlehensbetrag und kann damit Monatsrate und Zinsbelastung senken.
40.000 Euro Eigenkapital bei einer 40-m²-Wohnung und 80.000 Euro bei einer 80-m²-Wohnung entsprechen beispielsweise beide 1.000 Euro Eigenkapital pro m².
Die Eigenkapitalquote setzt das Eigenkapital prozentual ins Verhältnis zur Investition, während diese Kennzahl lediglich den absoluten Eigenkapitaleinsatz auf die Wohnfläche verteilt.
Ein hoher Eigenkapitaleinsatz pro Quadratmeter kann die Finanzierung entlasten, bindet aber gleichzeitig mehr eigenes Kapital in der Immobilie.
Die Verbraucherzentrale empfiehlt bei der Immobilienfinanzierung, neben dem Eigenkapitaleinsatz auch ausreichende finanzielle Reserven einzuplanen.
Der Eigenkapitaleinsatz pro Quadratmeter ist keine standardisierte Bank- oder Immobilienkennzahl, sondern eine leicht verständliche praktische Vergleichsrechnung.
Wenn eine Wohnung 5.000 Euro pro m² kostet, möchten wir zusätzlich wissen: Wie viele Euro davon werden eigentlich mit eigenem Geld finanziert?
Wohnfläche: 60 m²
Gesamtinvestition: 330.000 Euro
Eigenkapitaleinsatz: 60.000 Euro
Eigenkapitaleinsatz: 1.000 €/m²
Finanzierungsbedarf: 270.000 Euro beziehungsweise 4.500 €/m²
Pro Quadratmeter stecken in diesem Beispiel 1.000 Euro eigenes Kapital und 4.500 Euro Fremdkapital in der Gesamtinvestition.
Wer zusätzlich 30.000 Euro Eigenkapital einsetzt, erhöht den Eigenkapitaleinsatz bei 60 m² um 500 Euro pro m² und reduziert gleichzeitig den Finanzierungsbedarf entsprechend.
Ein möglichst hoher Eigenkapitaleinsatz ist bei einer Kapitalanlageimmobilie aus unserer Sicht nicht grundsätzlich das Ziel. Mehr Eigenkapital kann Finanzierungskosten reduzieren, gleichzeitig fehlen diese Mittel anschließend als Liquiditätsreserve oder für weitere Investments.
Bei einer Immobilienfinanzierung prüft die Bank unter anderem vorhandenes Vermögen, Einkommen, Ausgaben und die konkrete Immobilie, bevor sie über das Darlehen entscheidet.
Wer verschiedene Wohnungen vergleicht, kann Kaufpreis pro m², Eigenkapital pro m² und Darlehen pro m² direkt nebeneinanderstellen. Damit wird die jeweilige Finanzierungsstruktur sehr schnell verständlich.
Der Eigenkapitaleinsatz pro Quadratmeter ist keine zentrale professionelle Finanzierungskennzahl, aber sehr einfach und anschaulich. Besonders zusammen mit Kaufpreis und Darlehenssumme pro Quadratmeter eignet er sich gut für einen schnellen Vergleich verschiedener Kapitalanlageimmobilien.
Eine FAQ-Antwort beantwortet eine konkrete Frage, doch häufig entstehen daraus weitere persönliche Überlegungen – melden Sie sich gerne.
Verbraucherzentrale – Immobilienfinanzierung: Eigenkapital, Darlehensbetrag und finanzielle Reserven
BaFin – Grundlagen von Eigenkapital, Fremdkapital und Kreditprüfung bei Immobilienfinanzierungen
Sparkasse – Eigenkapital beim Immobilienkauf und Auswirkungen auf den Kreditbedarf
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Text zu lesen.
Bei weiteren Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
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