Kurzantwort
Die Zinskosten pro Quadratmeter zeigen, wie viele Euro Kreditzinsen rechnerisch jährlich auf einen Quadratmeter Wohnfläche entfallen. Die einfache Formel lautet: jährliche Zinskosten ÷ Wohnfläche = Zinskosten pro m² und Jahr. Eine FAQ-Antwort liefert allgemeine Informationen – sprechen Sie uns gerne an, damit bei Ihrer Entscheidung auch Ihre persönlichen Ziele und Voraussetzungen berücksichtigt werden.
Was bedeutet das konkret für Ihr Vorhaben? Kostenlose Erstberatung anfragen
Die Formel lautet: jährliche Zinskosten ÷ Wohnfläche = jährliche Zinskosten pro Quadratmeter.
Betragen die jährlichen Kreditzinsen 9.000 Euro und besitzt die Wohnung 60 m² Wohnfläche, ergeben sich 9.000 € ÷ 60 m² = 150 Euro Zinskosten pro m² und Jahr.
150 Euro jährlich entsprechen rechnerisch 12,50 Euro Zinskosten pro m² und Monat.
Bei einem Annuitätendarlehen reduziert die laufende Tilgung die Restschuld, wodurch der Zinsanteil innerhalb der grundsätzlich gleichbleibenden Rate schrittweise sinkt.
Sinken die jährlichen Zinskosten beispielsweise später auf 7.200 Euro, ergeben sich bei unverändert 60 m² nur noch 120 Euro pro m² und Jahr.
Für eine saubere Quadratmeterberechnung sollte eine nachvollziehbare Wohnfläche zugrunde gelegt werden; die Wohnflächenverordnung regelt beispielsweise, welche Flächen grundsätzlich zur Wohnfläche gehören und welche nicht.
Erzielt dieselbe Wohnung beispielsweise 200 Euro Jahresnettokaltmiete pro m² und entstehen 150 Euro Zinsen pro m², entsprechen die Zinsen rechnerisch 75 % dieser Miete.
Tilgung, nicht umlagefähige Kosten, Instandhaltung, Leerstand und weitere Belastungen sind darin noch nicht enthalten.
Die Zinskosten pro Quadratmeter sind keine standardisierte Bankkennzahl, sondern eine sehr einfache Rechengröße, mit der sich unterschiedliche Immobilien und Finanzierungen anschaulich vergleichen lassen.
Wenn wir bereits Kaufpreis, Miete und Kreditrate pro Quadratmeter kennen, finden wir es naheliegend, auch die reinen Zinskosten in derselben Einheit darzustellen.
Wohnfläche: 60 m²
Jährliche Zinskosten: 9.000 Euro
Zinskosten: 150 €/m² im Jahr
Das entspricht rechnerisch 12,50 €/m² im Monat.
Erzielt die Wohnung beispielsweise 16 Euro Nettokaltmiete pro m² und entsprechen die Zinsen rechnerisch 12,50 Euro pro m² monatlich, wird sofort sichtbar, welcher Teil des Mietertrags allein für die Fremdkapitalkosten benötigt wird.
Eine Finanzierung mit 12,50 Euro Zinsen pro m² kann zusätzlich beispielsweise 6 oder 8 Euro Tilgung pro m² verursachen. Für die tatsächliche monatliche Liquidität zählt deshalb weiterhin die gesamte Kreditrate.
Sinkt die Restschuld, sinken bei unverändertem Sollzins auch die absoluten Zinskosten. Die Deutsche Bundesbank beschreibt genau diesen Mechanismus beim Annuitätendarlehen.
Bei zwei ähnlich großen Wohnungen können beispielsweise 100 und 160 Euro jährliche Zinskosten pro m² entstehen. Der Unterschied kann aus einer anderen Darlehenshöhe, einem anderen Zinssatz oder beidem resultieren.
Wer sehr viel Eigenkapital einsetzt, senkt selbstverständlich seine Zinskosten pro Quadratmeter. Dafür bindet er mehr eigenes Kapital in der Immobilie, weshalb die Finanzierungsstruktur immer mitbetrachtet werden sollte.
Die Zinskosten pro Quadratmeter sind eine ausgesprochen einfache Zusatzkennzahl. Zusammen mit Miete pro m², Kreditrate pro m² und nicht umlagefähigen Kosten pro m² entsteht ein sehr anschauliches Bild der laufenden Wirtschaftlichkeit.
Eine FAQ-Antwort kann Zusammenhänge erklären, doch erst der Blick auf Ihre persönliche Situation schafft wirkliche Klarheit.
Deutsche Bundesbank – Annuitätendarlehen: Entwicklung von Zins und Tilgung
Verbraucherzentrale – Immobilienfinanzierung: Zins, Tilgung und Monatsrate
Bundesrecht – Wohnflächenverordnung: Welche Flächen zur Wohnfläche gehören
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Text zu lesen.
Bei weiteren Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
Lebenserfahrung:
Worte sind Worte,
Taten sind Taten
und Zahlen sind Zahlen.
Daher unsere Empfehlung:
Seien Sie tatkräftig,
überzeugen Sie sich selbst
und buchen Sie einen Termin!