Kurzantwort
Die jährlichen Zinskosten lassen sich für einen ersten Überschlag berechnen als aktuelle Restschuld × Sollzinssatz. Bei einem Annuitätendarlehen sinken die tatsächlichen Zinskosten im Zeitverlauf, weil die Restschuld durch die laufende Tilgung immer kleiner wird. Eine FAQ-Antwort kann eine wichtige Frage klären – sprechen Sie uns gerne an, damit auch Ihre persönliche Situation in die Entscheidung einfließt.
Was bedeutet das konkret für Ihr Vorhaben? Kostenlose Erstberatung anfragen
Für einen ersten Überschlag gilt: jährliche Zinskosten = aktuelle Restschuld × Sollzinssatz.
Bei 300.000 Euro Darlehen und 4 % Sollzins ergibt sich zu Beginn eine rechnerische Zinsbelastung von 300.000 € × 4 % = 12.000 Euro pro Jahr beziehungsweise rund 1.000 Euro pro Monat.
Bei einem Annuitätendarlehen wird die Restschuld bereits während des Jahres durch jede Rate reduziert, sodass im genannten Beispiel bei 2 % anfänglicher Tilgung tatsächlich nur ungefähr 11.900 Euro Zinsen im ersten Jahr anfallen.
Die Deutsche Bundesbank erläutert, dass sich beim Annuitätendarlehen mit sinkender Restschuld auch der Zinsanteil der gleichbleibenden Rate reduziert.
Sinkt die Restschuld beispielsweise auf 250.000 Euro und bleibt der Sollzins bei 4 %, beträgt die rechnerische jährliche Zinsbelastung nur noch rund 10.000 Euro.
Wird die Restschuld zusätzlich durch Sondertilgungen verringert, werden künftig ebenfalls weniger Zinsen auf das Darlehen berechnet.
Die Zinsen sind die eigentlichen Kosten des geliehenen Geldes, während die Tilgung die Darlehensschuld reduziert.
Ein Tilgungsplan weist für jede Rate aus, welcher Betrag auf Zinsen, welcher auf Tilgung und welcher Restbetrag anschließend noch auf das Darlehen entfällt.
Für die laufende Zinsberechnung ist grundsätzlich der vertragliche Sollzins maßgeblich, während der Effektivzins zusätzlich bestimmte weitere Kosten und Zahlungsmodalitäten des Kredits berücksichtigt.
Bei 300.000 Euro Kredit und 4 % Zins denken wir zunächst sofort: ungefähr 12.000 Euro Zinsen im ersten Jahr. Für eine schnelle Größenordnung reicht diese Rechnung vollkommen aus.
Bei 4 % Zins und 2 % anfänglicher Tilgung beträgt die anfängliche Jahresrate 18.000 Euro. Davon entfallen zu Beginn ungefähr 12.000 Euro auf Zinsen und 6.000 Euro auf die anfängliche Tilgung.
Wenn ein Anleger sagt: „Meine Finanzierung kostet mich 1.500 Euro im Monat“, würden wir genauer hinschauen. Ein Teil davon sind Finanzierungskosten, ein anderer Teil reduziert die eigene Restschuld.
Je länger das Darlehen läuft und je stärker die Restschuld sinkt, desto weniger Zinsen werden bei unverändertem Zinssatz fällig. Dadurch steigt innerhalb der gleichbleibenden Annuität der Tilgungsanteil.
Bei 300.000 Euro Restschuld entsprechen 1 Prozentpunkt Zins rund 3.000 Euro jährlich beziehungsweise 250 Euro monatlich. Bei 500.000 Euro sind es bereits 5.000 Euro beziehungsweise rund 417 Euro monatlich.
Bei einer Restschuld von beispielsweise 200.000 Euro verursachen 3 % Zins ungefähr 6.000 Euro Zinsen jährlich, 5 % dagegen bereits rund 10.000 Euro. Dadurch lässt sich das zukünftige Zinsrisiko sehr schnell überschlagen.
Die jährlichen Zinskosten gehören zu den einfachsten Zahlen einer Immobilienfinanzierung. Wer Darlehenshöhe, Restschuld und Zinssatz kennt, kann innerhalb weniger Sekunden beurteilen, welchen laufenden Preis er für das Fremdkapital bezahlt.
Eine FAQ-Antwort ersetzt nicht das persönliche Gespräch – dort lassen sich Details, Prioritäten und Alternativen besser abwägen.
Deutsche Bundesbank – Annuitätendarlehen, Restschuld sowie Entwicklung von Zins und TilgungDeutsche Bundesbank – Glossar Annuitätendarlehen
LBS – Annuitätenrechner und Zusammenhang zwischen Zinsen, Tilgung und RestschuldLBS – Rechner für Annuitätendarlehen
Volksbanken Raiffeisenbanken – Beispielrechnung zu Zins- und Tilgungsanteilen eines AnnuitätendarlehensVolksbanken Raiffeisenbanken – Annuitätendarlehen einfach erklärt
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Text zu lesen.
Bei weiteren Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
Lebenserfahrung:
Worte sind Worte,
Taten sind Taten
und Zahlen sind Zahlen.
Daher unsere Empfehlung:
Seien Sie tatkräftig,
überzeugen Sie sich selbst
und buchen Sie einen Termin!