Kurzantwort
Die Jahresnettokaltmiete ist die Nettokaltmiete eines Jahres ohne Betriebs-, Heiz- und Warmwasserkosten. Bleibt die Miete unverändert, gilt einfach: monatliche Nettokaltmiete × 12 = Jahresnettokaltmiete. Eine FAQ-Antwort liefert allgemeine Informationen – sprechen Sie uns gerne an, damit bei Ihrer Entscheidung auch Ihre persönlichen Ziele und Voraussetzungen berücksichtigt werden.
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Bei einer unveränderten monatlichen Nettokaltmiete gilt: Jahresnettokaltmiete = monatliche Nettokaltmiete × 12.
Bei 800 Euro Nettokaltmiete pro Monat beträgt die Jahresnettokaltmiete 800 € × 12 = 9.600 Euro.
Das Statistische Bundesamt definiert die Nettokaltmiete als den vereinbarten monatlichen Betrag für die Überlassung der Wohnung, während kalte und warme Nebenkosten gesondert betrachtet werden.
Steigt die Nettokaltmiete beispielsweise nach sechs Monaten von 800 auf 840 Euro, beträgt die Jahresnettokaltmiete 6 × 800 € + 6 × 840 € = 9.840 Euro.
Die vereinbarte Jahresnettokaltmiete kann beispielsweise 9.600 Euro betragen, obwohl wegen Mietausfall oder Leerstand tatsächlich weniger Geld beim Vermieter eingeht.
Die Jahresnettokaltmiete wird beispielsweise für Bruttomietrendite, Kaufpreisfaktor und verschiedene Cashflow- und Wirtschaftlichkeitsberechnungen benötigt.
Wer Immobilien miteinander vergleicht, sollte darauf achten, nicht bei einem Objekt die Nettokaltmiete und beim anderen versehentlich eine Miete einschließlich Nebenkosten zu verwenden.
Wenn uns bei einer Wohnung die monatliche Nettokaltmiete genannt wird, rechnen wir fast automatisch auf das Jahr hoch. Aus 800 Euro monatlich werden 9.600 Euro Jahresnettokaltmiete.
Kaufpreis und Immobilienwert werden ebenfalls als Gesamtbeträge betrachtet. Deshalb lässt sich eine Jahresmiete viel leichter mit dem Kaufpreis in Beziehung setzen als eine einzelne Monatsmiete.
Kostet die Immobilie beispielsweise 240.000 Euro und erzielt 12.000 Euro Jahresnettokaltmiete, entspricht das einem Kaufpreisfaktor von 20. Schon zwei sehr einfache Zahlen vermitteln damit einen ersten Eindruck von der Preis-Miet-Relation.
Bei denselben Zahlen ergeben 12.000 Euro Jahresnettokaltmiete geteilt durch 240.000 Euro Kaufpreis eine Bruttomietrendite von 5 %.
Bei einer bereits vermieteten Wohnung würden wir zunächst mit der tatsächlich vereinbarten Nettokaltmiete rechnen. Eine möglicherweise zukünftig erzielbare höhere Miete kann zusätzlich als Szenario betrachtet werden, sollte aber nicht unbemerkt zur Ausgangsmiete gemacht werden.
Auch Leerstand, Mieterwechsel oder eine unterjährige Mieterhöhung werden in einer Jahresbetrachtung wesentlich deutlicher sichtbar. Deshalb ist die Jahresnettokaltmiete für uns eine absolute Grundgröße fast jeder Immobilienrechnung.
Die Jahresnettokaltmiete ist mathematisch banal, aber für Kapitalanlageimmobilien unverzichtbar. Auf ihr bauen zahlreiche bekannte Rendite- und Kaufpreiskennzahlen überhaupt erst auf.
Eine FAQ-Antwort liefert Wissen – im persönlichen Gespräch können wir gemeinsam klären, was davon für Ihr Vorhaben wichtig ist.
Statistisches Bundesamt – Definition und Bestandteile der Nettokaltmiete
Deutscher Mieterbund – Nettokaltmiete als Miete ohne Betriebs- und Heizkosten
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Text zu lesen.
Bei weiteren Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
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