Kurzantwort
Die Kreditrate pro Quadratmeter zeigt, wie viel monatliche Darlehensrate rechnerisch auf einen Quadratmeter Wohnfläche entfällt. Vereinfacht gilt: monatliche Kreditrate ÷ Wohnfläche = Kreditrate pro m². Eine FAQ-Antwort kann eine wichtige Frage klären – sprechen Sie uns gerne an, damit auch Ihre persönliche Situation in die Entscheidung einfließt.
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Bei einer monatlichen Kreditrate von 1.200 Euro und 60 m² Wohnfläche ergibt sich 1.200 € ÷ 60 m² = 20 Euro Kreditrate pro m².
Bei einem typischen Annuitätendarlehen setzt sich die gleichbleibende Rate aus Zins und Tilgung zusammen, wobei der Zinsanteil im Zeitverlauf sinkt und der Tilgungsanteil steigt.
Erzielt dieselbe Wohnung beispielsweise 16 Euro Nettokaltmiete pro m², stehen zunächst 16 Euro Miete je m² einer Kreditrate von 20 Euro je m² gegenüber.
Die Differenz von 4 Euro je m² ist noch nicht der tatsächliche Cashflow, weil beispielsweise nicht umlagefähiges Hausgeld, Verwaltung und Instandhaltung zusätzlich berücksichtigt werden müssen.
Welche Grundflächen zur Wohnfläche zählen, ist in der Wohnflächenverordnung näher geregelt; beispielsweise gehören Keller und Garagen grundsätzlich nicht zur Wohnfläche.
Eine 40-m²-Wohnung mit 800 Euro Kreditrate und eine 80-m²-Wohnung mit 1.400 Euro Rate haben Kreditraten von 20 beziehungsweise 17,50 Euro pro m².
Mehr Eigenkapital, ein niedrigerer Zinssatz oder eine niedrigere Tilgung können die monatliche Kreditrate je Quadratmeter reduzieren.
Die Kreditrate pro Quadratmeter ist keine gesetzlich standardisierte Immobilienkennzahl, sondern eine einfache Vergleichsrechnung für die laufende Finanzierungsbelastung.
Bei Immobilien wird ständig über 10, 15 oder 20 Euro Miete pro Quadratmeter gesprochen. Deshalb finden wir es sehr anschaulich, die Finanzierung einmal in derselben Einheit darzustellen.
Wohnfläche: 60 m²
Kreditrate: 1.200 Euro monatlich
Kreditrate: 20 €/m²
Nettokaltmiete: 16 €/m²
Damit fehlen vor weiteren Eigentümerkosten zunächst 4 Euro je m² beziehungsweise 240 Euro monatlich.
Wohnung A kann beispielsweise 18 Euro Kreditrate je m² und 16 Euro Nettokaltmiete je m² haben. Bei Wohnung B können es 14 Euro Kreditrate und ebenfalls 16 Euro Nettokaltmiete sein.
Wird ein kleinerer Darlehensbetrag benötigt, sinkt grundsätzlich auch die Kreditrate pro Quadratmeter. Deshalb sollte die Kennzahl nie losgelöst vom eingesetzten Eigenkapital betrachtet werden.
Eine niedrige Tilgung kann ebenfalls zu einer niedrigeren Kreditrate pro Quadratmeter führen, gleichzeitig bleibt dann langfristig eine höhere Restschuld bestehen.
Bei der Festlegung einer dauerhaft tragbaren Monatsrate sollte zusätzlich ein finanzieller Puffer berücksichtigt werden und nicht die gesamte verfügbare monatliche Liquidität ausgeschöpft werden.
Wir würden Miete pro m², Kreditrate pro m² und nicht umlagefähige Kosten pro m² nebeneinanderstellen. Damit lässt sich die monatliche Grundstruktur einer Kapitalanlagewohnung ausgesprochen schnell erfassen.
Die Kreditrate pro Quadratmeter ist keine komplexe Fachkennzahl, aber eine sehr anschauliche Vergleichsgröße. Besonders zusammen mit der Nettokaltmiete pro Quadratmeter macht sie schnell sichtbar, wie stark die Finanzierung die laufenden Mieteinnahmen beansprucht.
Eine FAQ-Antwort kann vieles verständlicher machen, doch eine gute Entscheidung sollte immer Ihre persönlichen Voraussetzungen berücksichtigen.
Verbraucherzentrale – Immobilienfinanzierung: Monatsrate, Zins und Tilgung
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Text zu lesen.
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