Kurzantwort
Vor dem Notartermin sollten insbesondere Kaufgegenstand, Kaufpreis, Zahlungsbedingungen, Übergang von Besitz, Nutzen und Lasten sowie Regelungen zu bestehenden Mietverhältnissen, Sonderumlagen und mitverkauften Bestandteilen geprüft werden. Entscheidend ist, dass der Vertragsentwurf nicht nur rechtlich korrekt formuliert ist, sondern auch tatsächlich dem entspricht, was Käufer und Verkäufer wirtschaftlich vereinbart haben. Eine FAQ-Antwort kann eine wichtige Frage klären – sprechen Sie uns gerne an, damit auch Ihre persönliche Situation in die Entscheidung einfließt.
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Bei einer Eigentumswohnung sollte geprüft werden, ob neben der Wohnung auch Keller, Stellplatz, Garage oder bestehende Sondernutzungsrechte korrekt erfasst sind; gerade Stellplätze können rechtlich separat ausgestaltet sein.
Der vereinbarte Kaufpreis sowie sämtliche Bedingungen für seine Fälligkeit müssen mit der tatsächlich getroffenen Vereinbarung übereinstimmen.
Dieser Zeitpunkt bestimmt regelmäßig, ab wann der Käufer die Immobilie wirtschaftlich übernimmt, Mieteinnahmen erhält und laufende Kosten trägt.
Bei einer vermieteten Kapitalanlagewohnung sollte der Vertrag die vorhandene Vermietung korrekt abbilden und eindeutig regeln, wie beispielsweise Kaution und laufende Mietzahlungen behandelt werden.
Hausgeld, Rücklagen, bereits beschlossene Sonderumlagen und mögliche WEG-Kredite sollten vor der Beurkundung bekannt sein, weil daraus erhebliche zukünftige Zahlungsverpflichtungen entstehen können.
Wurden beispielsweise Einbauten, Inventar, besondere Übergaberegelungen oder eine bestimmte Kostentragung vereinbart, sollte kontrolliert werden, ob diese Punkte tatsächlich im Entwurf enthalten sind.
Bei beurkundungspflichtigen Verbraucherverträgen soll der Vertragsentwurf dem Verbraucher im Regelfall zwei Wochen vor der Beurkundung zur Verfügung gestellt werden, damit ausreichend Zeit zur Prüfung besteht.
Weiterführende seriöse Quellen:Notar.de – Kauf einer EigentumswohnungNotar.de – Übergang von Besitz, Nutzen und Lasten§ 17 BeurkG – Vorbereitung und Belehrung bei der Beurkundung
Wenn beispielsweise 250.000 Euro vereinbart wurden, ein Stellplatz dazugehören soll und der Verkäufer eine bestimmte Sonderumlage übernehmen wollte, müssen genau diese Punkte im Vertragsentwurf wiederzufinden sein.
Uns interessiert sehr genau, ab wann Mieteinnahmen dem Käufer zustehen und ab welchem Zeitpunkt Hausgeld und sonstige laufende Belastungen wirtschaftlich übernommen werden.
Ein Keller oder Stellplatz, der bei der Besichtigung selbstverständlich zur Wohnung zu gehören schien, sollte auch rechtlich tatsächlich vom Kauf umfasst sein.
Mietvertrag, Kaution und Übergang der laufenden Mietzahlungen müssen zum vorgesehenen Erwerb passen.
Eine bereits beschlossene Sonderumlage möchten wir nicht erst nach dem Notartermin entdecken.
Der Notar ist gerade dafür da, rechtliche Regelungen und deren Tragweite zu erläutern; offene oder unverständliche Vertragsstellen würden wir deshalb vor beziehungsweise spätestens im Beurkundungstermin ansprechen.
Unser Ziel wäre, dass die Immobilie vorher vollständig geprüft und verhandelt wurde und der Vertrag anschließend genau diese Kaufentscheidung rechtlich sauber umsetzt.
Eine FAQ-Antwort ersetzt keine persönliche Betrachtung – sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Ihr Vorhaben genauer einordnen möchten.
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Text zu lesen.
Bei weiteren Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
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Worte sind Worte,
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