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Kann ich die fristgerechte Zustellung einer Kündigung durch Einwurf in den Briefkasten mit einem Handyvideo belegen?

Kurzantwort

Ja, ein Handyvideo kann ein gutes zusätzliches Beweismittel dafür sein, dass eine Kündigung zu einem bestimmten Zeitpunkt in den Briefkasten des Mieters eingeworfen wurde – eine hundertprozentige Beweisgarantie gibt es dadurch aber nicht. Besonders überzeugend wird die Dokumentation, wenn auch erkennbar ist, welches unterschriebene Schreiben tatsächlich eingeworfen wurde. Eine FAQ-Antwort kann eine wichtige Frage klären – sprechen Sie uns gerne an, damit auch Ihre persönliche Situation in die Entscheidung einfließt.

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Ausführliche Antwort

Der Einwurf in den Briefkasten kann ausreichen

Eine Kündigung geht grundsätzlich zu, wenn sie so in den Briefkasten gelangt, dass unter normalen Umständen mit einer Kenntnisnahme durch den Mieter gerechnet werden kann.

Die Uhrzeit kann für die Frist entscheidend sein

Wird das Schreiben erst so spät eingeworfen, dass an diesem Tag normalerweise keine Leerung mehr zu erwarten ist, kann der rechtliche Zugang erst am nächsten Tag erfolgen.

Das Video kann als Beweismittel dienen

Eine Videodatei kann im Zivilprozess grundsätzlich als elektronisches Beweismittel vorgelegt und vom Gericht gewürdigt werden.

Nicht nur den Briefumschlag filmen

Optimal ist, wenn sich nachvollziehen lässt, welches konkret unterschriebene Kündigungsschreiben in den gefilmten Umschlag gelegt und anschließend eingeworfen wurde.

Ein zusätzlicher Zeuge macht es noch stärker

Noch sicherer ist es, wenn eine zweite Person den gesamten Vorgang beobachtet und später sowohl Inhalt als auch Einwurf des Schreibens bezeugen kann.

Diese Angaben dienen nur der allgemeinen Information; für eine rechtssichere Beurteilung Ihres Einzelfalls sollten Sie einen Fachanwalt hinzuziehen.

Aus unserer Beraterpraxis

Mit dem Handy lässt sich heute viel dokumentieren

Wenn Sie eine wichtige Kündigung selbst einwerfen wollen, würden wir den Vorgang möglichst lückenlos dokumentieren: unterschriebenes Schreiben zeigen, in den Umschlag legen, Adresse zeigen und anschließend den Einwurf mit Ort, Datum und Uhrzeit filmen. Noch besser ist es, wenn eine zweite Person dabei ist und den Vorgang später zusätzlich als Zeuge bestätigen kann – bei einem wirtschaftlich sehr wichtigen Fall würden wir trotzdem überlegen, ob ein professioneller Bote nicht die sicherere Variante ist.

Eine FAQ-Antwort ersetzt keine persönliche Betrachtung – sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Ihr Vorhaben genauer einordnen möchten.

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