Kurzantwort
Die Kennzahl zeigt, wie hoch die aktuelle Restschuld im Verhältnis zum heutigen Immobilienwert ist. Die einfache Formel lautet: aktuelle Restschuld ÷ aktueller Immobilienwert × 100; bei 210.000 Euro Restschuld und 300.000 Euro Immobilienwert beträgt sie 70 %. Eine FAQ-Antwort kann eine wichtige Frage klären – sprechen Sie uns gerne an, damit auch Ihre persönliche Situation in die Entscheidung einfließt.
Was bedeutet das konkret für Ihr Vorhaben? Kostenlose Erstberatung anfragen
Aktuelle Restschuld ÷ aktueller Immobilienwert × 100 = aktuelle Verschuldungsquote beziehungsweise current Loan-to-Value (cLTV).
Bei 210.000 Euro Restschuld und 300.000 Euro aktuellem Immobilienwert ergibt sich 210.000 € ÷ 300.000 € × 100 = 70 %.
Die Differenz zwischen Immobilienwert und Restschuld beträgt in diesem Beispiel 90.000 Euro beziehungsweise 30 % des aktuellen Immobilienwertes.
Die Deutsche Bundesbank bezeichnet das Verhältnis zwischen ausstehendem Darlehensvolumen und aktuellem Immobilienwert als current Loan-to-Value (cLTV).
Sinkt die Restschuld bei unverändertem Immobilienwert von 210.000 auf 180.000 Euro, reduziert sich die Quote von 70 % auf 60 %.
Steigt der Immobilienwert bei unverändert 210.000 Euro Restschuld von 300.000 auf 350.000 Euro, sinkt die Quote rechnerisch auf 60 %.
Fällt der Immobilienwert, kann die Quote trotz laufender Tilgung höher ausfallen oder langsamer sinken.
Eine Quote über 100 % bedeutet, dass die Restschuld höher ist als der angesetzte aktuelle Immobilienwert; auch die Bundesbank hebt solche Fälle bei ihrer Risikobetrachtung besonders hervor.
Beim deutschen Beleihungsauslauf wird regelmäßig der bankseitige Beleihungswert als Bezugsgröße verwendet, während der cLTV den Kredit zum aktuellen Markt- beziehungsweise Immobilienwert ins Verhältnis setzt.
Die Frage lautet ganz einfach: „Wie viel Prozent meiner Immobilie sind rechnerisch noch mit dem Kredit belastet?“
Aktueller Immobilienwert: 300.000 Euro
Restschuld: 210.000 Euro
Restschuldquote zum Immobilienwert: 70 %
Rechnerische Differenz zwischen Wert und Restschuld: 90.000 Euro
Sinkt die Restschuld auf 170.000 Euro und steigt der Immobilienwert beispielsweise auf 340.000 Euro, beträgt die Quote nur noch 50 %.
Zum einen tilgt der Eigentümer sein Darlehen. Zum anderen kann sich der Marktwert der Immobilie verändern – nach oben, aber selbstverständlich auch nach unten.
Die Tilgung ist vertraglich nachvollziehbar und über den Tilgungsplan relativ genau berechenbar. Ein zukünftiger Immobilienwert ist dagegen immer eine Schätzung und sollte aus unserer Sicht nicht unnötig optimistisch angesetzt werden.
Bei 300.000 Euro Immobilienwert und 210.000 Euro Restschuld besteht rechnerisch eine Differenz von 90.000 Euro. Dieser Betrag ist allerdings nicht mit frei verfügbarem Bankguthaben gleichzusetzen und berücksichtigt mögliche Verkaufs- oder sonstige Kosten noch nicht.
Eine deutlich niedrigere Restschuld im Verhältnis zum Immobilienwert kann die wirtschaftliche Ausgangslage bei einer Anschlussfinanzierung oder weiteren Finanzierung verbessern, auch wenn Banken dafür ihre eigene Bewertung und insbesondere ihren Beleihungswert heranziehen.
Die Restschuld im Verhältnis zum aktuellen Immobilienwert ist eine sehr einfache und zugleich aussagekräftige Kennzahl. Sie zeigt anschaulich, wie sich Verschuldung und rechnerischer Eigenkapitalanteil einer Immobilie im Laufe der Jahre verändern.
Eine FAQ-Antwort liefert Wissen – im persönlichen Gespräch können wir gemeinsam klären, was davon für Ihr Vorhaben wichtig ist.
Deutsche Bundesbank – current Loan-to-Value: Restschuld im Verhältnis zum aktuellen Immobilienwert
Europäische Zentralbank – Definition der Loan-to-Value Ratio (LTV)
Verbraucherzentrale – Verkehrswert, Beleihungswert und Immobilienfinanzierung
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Text zu lesen.
Bei weiteren Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
Lebenserfahrung:
Worte sind Worte,
Taten sind Taten
und Zahlen sind Zahlen.
Daher unsere Empfehlung:
Seien Sie tatkräftig,
überzeugen Sie sich selbst
und buchen Sie einen Termin!