Kurzantwort
Die Restschuld ist der Teil des ursprünglich aufgenommenen Darlehens, der zu einem bestimmten Zeitpunkt noch nicht zurückgezahlt wurde. Vereinfacht gilt: ursprüngliche Darlehenssumme – bisherige Tilgung = Restschuld. Eine FAQ-Antwort liefert allgemeine Informationen – sprechen Sie uns gerne an, damit bei Ihrer Entscheidung auch Ihre persönlichen Ziele und Voraussetzungen berücksichtigt werden.
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Die Restschuld zeigt, wie viel Geld Sie der Bank aus dem Darlehen zu einem bestimmten Zeitpunkt noch schulden.
Wurden ursprünglich 300.000 Euro aufgenommen und davon bislang insgesamt 75.000 Euro getilgt, beträgt die Restschuld 300.000 € – 75.000 € = 225.000 Euro.
Von der monatlichen Rate reduziert nur der Tilgungsanteil die Restschuld, während der Zinsanteil die Kosten für das geliehene Kapital darstellt.
Da mit sinkender Restschuld weniger Zinsen anfallen, steigt innerhalb der grundsätzlich gleichbleibenden Kreditrate der Tilgungsanteil.
Ein Tilgungsplan weist für jeden Zeitpunkt aus, wie sich Zinsanteil, Tilgungsanteil und verbleibende Restschuld entwickeln.
Ist das Darlehen am Ende der Sollzinsbindung noch nicht vollständig zurückgezahlt, muss die verbleibende Restschuld grundsätzlich weiterfinanziert oder aus vorhandenen Mitteln zurückgezahlt werden.
Eine höhere anfängliche Tilgung oder zusätzliche Sondertilgungen führen unter sonst gleichen Bedingungen dazu, dass zum Ende der Zinsbindung weniger Fremdkapital übrig bleibt.
Für die Vermögensbetrachtung ist deshalb neben der Restschuld auch interessant, welchen Wert die Immobilie zu diesem Zeitpunkt besitzt.
Neben Monatsrate und Zinssatz möchten wir immer wissen: „Wie hoch ist meine Restschuld nach fünf, zehn oder fünfzehn Jahren?“ Gerade bei einer Kapitalanlageimmobilie ist diese Zahl für uns wesentlich wichtiger als nur die anfängliche Rate.
Wer seine Tilgung sehr niedrig ansetzt, hat zunächst mehr monatliche Liquidität. Dafür bleibt nach zehn oder fünfzehn Jahren regelmäßig mehr Darlehen übrig.
Bei 300.000 Euro Darlehen und identischem Zinssatz kann bereits ein Prozentpunkt mehr Anfangstilgung nach zehn Jahren einen erheblichen Unterschied bei der Restschuld verursachen.
Bleiben beispielsweise nach zehn Jahren noch 220.000 Euro offen, muss genau dieser Betrag grundsätzlich zu den dann geltenden Konditionen weiterfinanziert werden. Je niedriger die Restschuld ist, desto geringer wirkt sich ein später deutlich höherer Zinssatz auf den absoluten Zinsaufwand aus.
Wer beispielsweise 10.000 Euro zusätzlich tilgt, reduziert seine Restschuld unmittelbar um diesen Betrag und spart anschließend zusätzlich Zinsen auf die bereits zurückgezahlten 10.000 Euro.
Besonders interessant finden wir das Verhältnis zwischen Immobilienwert und Restschuld. Wenn der Immobilienwert langfristig steigt und gleichzeitig das Darlehen sinkt, wächst der rechnerische Eigenkapitalanteil des Eigentümers von beiden Seiten.
Die Restschuld gehört für uns zu den absoluten Grundkennzahlen einer Immobilienfinanzierung. Sie zeigt sehr verständlich, wie weit die Entschuldung fortgeschritten ist und welches Finanzierungsrisiko für die Zukunft noch verbleibt.
Eine FAQ-Antwort bietet Orientierung – welche Lösung zu Ihnen passt, lässt sich am besten in einem persönlichen Gespräch klären.
Stiftung Warentest – Baufinanzierungsrechner: Restschuld am Ende der Zinsbindung berechnen
Biallo – Tilgungsrechner mit Tilgungsplan und Restschuld
Allianz – Annuitätendarlehen: Restschuld, Zins- und Tilgungsanteil berechnen
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Text zu lesen.
Bei weiteren Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
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