Kurzantwort
Ja, Fotos können das Übergabeprotokoll sehr sinnvoll ergänzen und später helfen, den tatsächlichen Zustand der Wohnung bei Ein- oder Auszug nachzuweisen. Besonders Schäden und bereits vorhandene Gebrauchsspuren sollten eindeutig fotografiert werden. Eine FAQ-Antwort liefert allgemeine Informationen – sprechen Sie uns gerne an, damit bei Ihrer Entscheidung auch Ihre persönlichen Ziele und Voraussetzungen berücksichtigt werden.
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Ein sorgfältiges Übergabeprotokoll dient dazu, den Zustand der Wohnung möglichst beweissicher festzuhalten; aussagekräftige Fotos können diese Dokumentation erheblich verbessern. (haufe.de)
Bei einem Schaden würden wir zunächst den gesamten Raum und anschließend den konkreten Kratzer, Fleck oder Defekt aus der Nähe fotografieren, damit später eindeutig erkennbar bleibt, wo sich die Beschädigung befand.
Fotos sollten möglichst mit Datum, Wohnung und Übergabetermin nachvollziehbar gespeichert und zusammen mit dem unterschriebenen Übergabeprotokoll aufbewahrt werden.
Für die Zustandsdokumentation benötigen Sie normalerweise keine erkennbaren Aufnahmen des Mieters oder anderer Personen; auch persönliche Dokumente oder unnötige private Gegenstände sollten möglichst nicht aufgenommen werden.
Ein kurzes Video durch die Wohnung kann zusätzlich hilfreich sein, allerdings dürfen nichtöffentlich gesprochene Gespräche anderer Personen grundsätzlich nicht ohne deren Zustimmung aufgezeichnet werden. (gesetze-im-internet.de)
Fotos oder Videos würden wir nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zu einem möglichst gemeinsam unterschriebenen Übergabeprotokoll verwenden. (mieterbund.de)
Wenn Sie einmal die seltene Gelegenheit haben, Ihre Wohnung komplett leer vor sich zu haben, würden wir unbedingt sehr viele Fotos und zusätzlich ein ausführliches Video machen. Dieses Material können Sie bei späteren Neuvermietungen immer wieder auf Immobilienportalen verwenden und Interessenten bereits vor einer Besichtigung einen sehr realistischen Eindruck vermitteln. Das Video muss dabei aus unserer Sicht gar nicht professionell produziert sein – ähnlich wie bei Unboxing-Videos kann gerade eine authentische Aufnahme besonders glaubwürdig wirken. Gleichzeitig erleichtert Ihnen gutes Bildmaterial die Neuvermietung erheblich, weil sich eher diejenigen Interessenten melden, denen die Wohnung nach einem realistischen ersten Eindruck tatsächlich gefällt.
Unabhängig davon würden wir den Zustand einer leeren Wohnung extrem gründlich dokumentieren – auch wenn das eine Stunde oder länger dauert. Fotografieren Sie wirklich jeden Raum, jede Wand, jede Tür, jedes Fenster und möglichst jeden Quadratmeter des Bodens und machen Sie bei vorhandenen Auffälligkeiten zusätzlich Nahaufnahmen. Gerade beim späteren Auszug kann jahrelang darüber gestritten werden, ob ein Kratzer, eine Beschädigung oder ein anderer Mangel schon vorher vorhanden war, durch normale Nutzung entstanden ist oder vom Mieter verursacht wurde. Gute Fotos, Videos und ein sauberes Übergabeprotokoll können dann Gold wert sein und Ihnen im schlimmsten Fall einen langen Streit vor Gericht erheblich erleichtern. Eine Stunde sorgfältige Dokumentation ist aus unserer Sicht deshalb sehr gut investierte Zeit.
Eine FAQ-Antwort kann vieles verständlicher machen, doch eine gute Entscheidung sollte immer Ihre persönlichen Voraussetzungen berücksichtigen.
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Text zu lesen.
Bei weiteren Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
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