Kurzantwort
Wie stark zusätzliches Eigenkapital den monatlichen Cashflow verbessert, lässt sich bei einem Annuitätendarlehen überschlägig aus Darlehenszins plus anfänglicher Tilgung berechnen. Bei 4 % Zins und 2 % Tilgung verbessern beispielsweise 10.000 Euro zusätzliches EK den anfänglichen monatlichen Cashflow um rund 50 Euro, sofern der Zinssatz unverändert bleibt. Eine FAQ-Antwort liefert allgemeine Informationen – sprechen Sie uns gerne an, damit bei Ihrer Entscheidung auch Ihre persönlichen Ziele und Voraussetzungen berücksichtigt werden.
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zusätzlicher monatlicher Cashflow = zusätzliches EK × ( Sollzins + anfängliche Tilgung ) ÷ 12
Die Rechnung funktioniert als erste Orientierung, weil sich die anfängliche Rate eines Annuitätendarlehens im Wesentlichen aus Zins und Tilgung auf die Darlehenssumme zusammensetzt.
Zins plus Tilgung:
Damit ergibt sich:
| zusätzliches EK | weniger Darlehen | geringere Jahresrate | zusätzlicher monatlicher Cashflow |
|---|---|---|---|
| 10.000 € | 10.000 € | 600 € | 50 € |
| 20.000 € | 20.000 € | 1.200 € | 100 € |
| 30.000 € | 30.000 € | 1.800 € | 150 € |
| 50.000 € | 50.000 € | 3.000 € | 250 € |
Unter diesen Annahmen bringen jeweils 1.000 Euro zusätzlich eingesetztes EK rund 5 Euro mehr monatlichen Cashflow.
Oder anders ausgedrückt:
Mehr Eigenkapital kann zusätzlich den Beleihungsauslauf verbessern und dadurch gegebenenfalls zu günstigeren Finanzierungskonditionen führen. Dann sinkt nicht nur die Darlehenssumme, sondern möglicherweise auch der Zinssatz; konkrete Konditionen hängen jedoch von Bank und Finanzierung ab.
Von den 50 Euro monatlicher Entlastung im Beispiel entfällt ein Teil auf niedrigere Zinsen und ein Teil auf niedrigere Tilgung.
Die eingesparte Tilgung ist wirtschaftlich keine echte Kostenersparnis, denn Tilgung reduziert die Restschuld und baut Vermögen auf.
50.000 Euro zusätzliches Eigenkapital können den monatlichen Cashflow im Beispiel um etwa 250 Euro verbessern. Gleichzeitig sind diese 50.000 Euro anschließend in der Immobilie gebunden und stehen nicht mehr als Liquiditätsreserve oder für weitere Investments zur Verfügung.
Die abstrakte Frage „Soll ich noch 20.000 Euro mehr Eigenkapital einsetzen?“ wird wesentlich verständlicher, wenn danebensteht:
Er kann sich konkret fragen:
Sind mir 100 Euro zusätzliche monatliche Entlastung wichtiger – oder 20.000 Euro zusätzliche freie Liquidität?
Ein besserer Cashflow ist angenehm. Aber Liquidität besitzt ebenfalls einen erheblichen Wert – für Reparaturen, Sonderumlagen, persönliche Reserven oder ein weiteres Investment.
Wenn beispielsweise ein etwas höherer Eigenkapitaleinsatz gleichzeitig zu einem besseren Beleihungsauslauf und dadurch zu einem günstigeren Zinssatz führt, kann der Effekt deutlich attraktiver sein als die reine 6-%-Überschlagsrechnung.
Zum Beispiel:
und jeweils daneben:
Diese Berechnung ist mathematisch sehr einfach, aber für die Finanzierungsentscheidung ausgesprochen wertvoll. Sie macht unmittelbar sichtbar, wie viel monatliche Entlastung tatsächlich mit jedem zusätzlichen Euro Eigenkapital gekauft wird – und ermöglicht damit einen vernünftigen Vergleich zwischen besserem Cashflow und erhaltener Liquidität.
Eine FAQ-Antwort kann vieles verständlicher machen, doch eine gute Entscheidung sollte immer Ihre persönlichen Voraussetzungen berücksichtigen.
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Text zu lesen.
Bei weiteren Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
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